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Codigo florestal – Brasiliens Waldschutzgesetz in Gefahr |
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Por KoBra
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18 de August de 2010 |
Brasilien ist auf dem Weg zu einem neuen Gesetz, das dem Wald weniger Schutz bietet als bisher. KritikerInnen sehen darin den Sieg der großen Agrarunternehmen, die mit ihren Flächen immer weiter in den Regenwald vordringen. Aldo Rebelo von der Kommunistischen Partei (PcdoB-SP) ist Vorsitzender des Kongressausschusses, der den Neuentwurf des Codigo florestal erarbeitet hat. Andere Parlamentarier, Umweltschützer und Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace und IPAM laufen dagegen Sturm, sehen sie doch eine Größenordnung von 85 Millionen Hektar Waldvernichtung neu auf dem Weg zur Legalisierung.
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Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen |
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Por KoBra
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29 de June de 2010 |
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"Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen" ist eine europaweite Kampagne für EU-Reformen zur Unternehmensverantwortung. Europäische Unternehmen beeinflussen das Leben der Menschen in der ganzen Welt: Sie können Gutes tun, beispielsweise Arbeitsplätze schaffen, sie können den Menschen und der Umwelt aber auch erheblich schaden. Die Kampagne fordert von den politischen Entscheidungsträgern der EU, Gesetze zu erlassen, mit denen Unternehmen für die weltweiten negativen Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit haftbar gemacht werden können und Betroffene sich erfolgreich dagegen zur Wehr setzen können. Im Dezember 2010 sollen den EU-Staats- und Regierungschefs und dem Präsidenten der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, 100.000 Unterschriften überreicht werden. Helfen Sie mit! Unterzeichnen Sie die Petition www.rechtefuermenschen.de
Download Kampagne Flyer
Unterschriftsliste - Ausdrucken und Unterschrifte sammeln!
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Radiosendung: Eine aufgeheizte Atmosphäre - Konfliktfeld Agrartreibstoffe |
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Por KoBra
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25 de June de 2010 |
Die EU will den Anteil an Agrartreibstoffen bis 2020 auf 10 Prozent erhöhen, weil das Öl zur Neige geht und Sprit aus Pflanzenmasse vermeintlich weniger Klimagase in die Luft bläst. „Tank oder Teller“, „satte Dividende und leere Getreidespeicher“ tönen weltweite Proteste. KritikerInnen des „Biosprits“ machen auf steigende Nahrungsmittelpreise, zunehmenden Hunger und Landknappheit aufmerksam. Die Bedingungen, unter denen Agrotreibstoffe angebaut, vermarktet und verbrannt werden, nimmt Dynamo Effect genauer unter die Lupe.
Die Sendung von Radio Dreyeckland, bei der auch KoBra zu Wort kommt, könnt ihr euch herunterladen unter: http://www.rdl.de//index.php?option=com_content&task=view&id=6917&Itemid=347 . |
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NotÃÂcias
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Ökoinstitut untersucht Erfolg von CDM Das Ökoinstitut hat im Auftrag des WWF in einer Studie den Erfolg von CDM (clean development mechanism) Projekten an 900 Fallbeispielen untersucht und die CDM-Zertifizierer erneut als mangelhaft eingestuft. Die Gutachterorganisationen würden weiterhin von der UN schlecht bewertet. CDM - Maßnahmen gelten als klimakompensiered, wenn sie als „zusätzlich“ zum bisherigen Emissionsminderungsprogramm eingestuft werden, und bringen damit CO2-Zertifikate für das durchführende Unternehmen. Diese können dann im Emissionshandel als erbrachte Klimaschutzleistung angerechnet werden. Genau diese Zusätzlichkeit lässt beantragte Projekte oft scheitern (in 7% aller Fälle), bei 57% der positiv begutachteten Projekte hat die UN Nachbesserungen gefordert. Statt in Ausgleichprojekte zu investieren sollen die Industrieländer und Unternehmen besser ihre Reduktionsverpflichtungen im Inland erfüllen. Grundsätzlich ist positiv zu bewerten, dass der CDM-Exekutivrat der UN ein Bewertungs- und Sanktionssystem für die Gutachterorganisationen entwickelt. Allerdings ist dieses System nach drei Jahren Entwicklung noch nicht einsatzfähig. Der WWF fordert deshalb vom CDM-Exekutivrat, beim nächsten Treffen Ende Juli im Bonn klare Regeln und strengere Prozeduren für die Gutachter zu beschließen und die Ergebnisse von Überprüfungen der Begutachtung zu veröffentlichen.
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Bitterer Maniok: Ausstellung zu Indianischen Kulturen der Amazonasregion
Tipp für den Aufenthalt in Freiburg: Das Naturmuseum Freiburg zeigt eine Ausstellung “Bitterer Maniok”, die gemeinsam mit verschiedenen Gruppen aus dem EineWeltForum Freiburg e.V. erarbeitet wurde, darunter die Brasilieninitiative Freiburg, Caritas International, die Infostelle Peru, KoBra und das Regenwaldinstitut. Die Ausstellung wurde Ende Mai eröffnet und ist noch bis zum 30. Januar 2011 zu sehen. Ausstellungsbegleitend gibt es ein Veranstaltungsprogramm (siehe unter “Termine”), außerdem museumspädagogische Führungen.
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