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Bewaffnet gegen Gewerkschafter bei ThyssenKrupp |
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Por Christian Russau
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14 de April de 2010 |
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Neue Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte des deutschen Stahlkonzerns in Brasilien. Arbeitervertreter mit Waffe bedroht Rio de Janeiro. Ein hochrangiger Funktionär des brasilianischen Gewerkschaftsverbandes CUT erhebt schwere Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte des Stahlwerks TKCSA, das die deutsche Stahl-Aktiengesellschaft ThyssenKrupp AG seit 2006 an der Bucht von Sepetiba, rund 70 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Rio de Janeiro errichtet. Beim Versuch, im Rahmen seiner Gewerkschaftsarbeit die Mitarbeiterunterkünfte der TKCSA aufzusuchen, wurde er von einem der dortigen Sicherheitskräfte unter Schusswaffengebrauch daran gehindert. "Die haben uns dort rausgeschmissen. Mit Revolver am Kopf", sagte der CUT-Gewerkschafter Jadir Batista auf einer Anhörung der Menschenrechtskommission des Bundesstaates Rio de Janeiro, ALERJ. Weiter zum Text bei Amerika 21
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Die Genehmigung von Belo Monte und ihre Folgen |
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Por Uta Grunert
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14 de April de 2010 |
Nach der vorläufigen Erteilung der Baugenehmigung am 1. Februar 2010 für das monströse Wasserkraftwerk Belo Monte am Rio Xingu durch die brasilianische Bundesumweltbehörde IBAMA schlugen die Wellen der Empörung hoch. Zur Erinnerung: Es geht um die Zwangsumsiedlung von mindestens 20.000 Personen, darunter viele Indigene. Über 500 Km2 intakter Regenwald sollen überflutet werden, um später ca. 11.000 MW Strom pro Jahr zu produzieren, eine Zahl die wegen der Wasserstandsschwankungen des Rio Xingu im Jahreslauf als unhaltbar hoch anzusehen ist.
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Por Kirsten Bredenbeck
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17 de February de 2010 |
Am 28. Dezember dekretierte der brasilianische Präsident Lula eine Neuregelung der Organisationsstruktur der Indianerbehörde FUNAI. Die bisherigen regionalen Büros (AER) wurden aufgelöst und an ihrer Stelle 36 Regionalkoordinationen eingerichtet. Die örtlichen Posten (postos indígenas) werden abgeschafft, stattdessen sollen lokale technische Koordinationsstellen deren Aufgaben übernehmen. In Brasília wurde die Abteilung für Landfragen in eine „Abteilung zum Schutz der Territiorien“ umgewandelt. Zugleich wurde eine „Abteilung für Nachhaltige Entwicklung“ gegründet, in deren Zuständigkeit auch die Bereiche Gesundheit und Erziehung fallen.
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