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Umwelt-Aktivist in Ceará ermordet
Geschrieben von Tobias Schmitt   
Wednesday, 28. April 2010

José Maria Filho (Zé Maria), einer der führenden Aktivisten in den Gemeinden der Hochebene von Apodi im Nordosten des Bundesstaates Ceará, wurde am 21. April 2010 von bisher Unbekannten mit 19 Schüssen ermordet.

Die Art und Weise dieser Gräueltat deutet darauf hin, dass damit nicht nur er zum Schweigen gebracht werden sollte, sondern dass die Tat als Zeichen für alle, die sich gegen Vertreibung und Ausbeutung und für ein besseres Leben vor allem in den Gemeinden der Chapada do Apodi einsetzen, verstanden werden soll. Zé Maria war ein umtriebiger Anführer des Kampfes gegen die Ausbreitung des Agrobusiness, für den rechtsmäßigen Anspruch auf Landtitel vieler KleinbäuerInnen und vor allem gegen den intensiven Einsatz von Agrarchemikalien.

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Bietprozess zu Belo Monte am 20. April durchgedrückt - soziale Bewegungen kämpfen weiter
Geschrieben von Kirsten Bredenbeck   
Wednesday, 21. April 2010
Ungeachtet der Suspendierung der vorläufigen Lizenz für den Staudammbau am Belo Monte wurde das Bietverfahren gestern in Brasília durchgeführt. Die einstweilige Verfügung, die den Bietprozess aufgrund der Suspendierung bis auf weiteres aussetzen sollte, erreichte die Sonderkomission für Bietverfahren der Nationalen Energieagentur ANEEL nach Aussagen ihres Präsidenten erst nach Beendigung der Auktion.
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Bewaffnet gegen Gewerkschafter bei ThyssenKrupp
Geschrieben von Christian Russau   
Wednesday, 14. April 2010

Neue Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte des deutschen Stahlkonzerns in Brasilien. Arbeitervertreter mit Waffe bedroht

Rio de Janeiro. Ein hochrangiger Funktionär des brasilianischen Gewerkschaftsverbandes CUT erhebt schwere Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte des Stahlwerks TKCSA, das die deutsche Stahl-Aktiengesellschaft ThyssenKrupp AG seit 2006 an der Bucht von Sepetiba, rund 70 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Rio de Janeiro errichtet. Beim Versuch, im Rahmen seiner Gewerkschaftsarbeit die Mitarbeiterunterkünfte der TKCSA aufzusuchen, wurde er von einem der dortigen Sicherheitskräfte unter Schusswaffengebrauch daran gehindert. "Die haben uns dort rausgeschmissen. Mit Revolver am Kopf", sagte der CUT-Gewerkschafter Jadir Batista auf einer Anhörung der Menschenrechtskommission des Bundesstaates Rio de Janeiro, ALERJ.

Weiter zum Text bei Amerika 21

 
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Aktuelle Nachrichten

Ökoinstitut untersucht Erfolg von CDM

Das Ökoinstitut hat im Auftrag des WWF in einer Studie  den Erfolg von CDM (clean  development mechanism) Projekten an 900 Fallbeispielen untersucht und die CDM-Zertifizierer erneut als mangelhaft eingestuft. Die Gutachterorganisationen würden weiterhin von der UN schlecht bewertet.
CDM - Maßnahmen gelten als klimakompensiered, wenn sie als „zusätzlich“ zum bisherigen Emissionsminderungsprogramm eingestuft werden, und bringen damit CO2-Zertifikate für das durchführende Unternehmen. Diese können dann im Emissionshandel als erbrachte Klimaschutzleistung angerechnet werden. Genau diese Zusätzlichkeit lässt beantragte Projekte oft scheitern (in 7% aller Fälle), bei 57% der positiv begutachteten Projekte hat die UN Nachbesserungen gefordert.
Statt in Ausgleichprojekte zu investieren sollen die Industrieländer und Unternehmen besser ihre Reduktionsverpflichtungen im Inland erfüllen.
Grundsätzlich ist positiv zu bewerten, dass der CDM-Exekutivrat der UN ein Bewertungs- und Sanktionssystem für die Gutachterorganisationen entwickelt. Allerdings ist dieses System nach drei Jahren Entwicklung noch nicht einsatzfähig. Der WWF fordert deshalb vom CDM-Exekutivrat, beim nächsten Treffen Ende Juli im Bonn klare Regeln und strengere Prozeduren für die Gutachter zu beschließen und die Ergebnisse von Überprüfungen der Begutachtung zu veröffentlichen.

 

Bitterer Maniok: Ausstellung zu Indianischen Kulturen der Amazonasregion

Tipp für den Aufenthalt in Freiburg: Das Naturmuseum Freiburg zeigt eine Ausstellung “Bitterer Maniok”, die gemeinsam mit verschiedenen Gruppen aus dem EineWeltForum Freiburg e.V. erarbeitet wurde, darunter die Brasilieninitiative Freiburg, Caritas International, die Infostelle Peru, KoBra und das Regenwaldinstitut. Die Ausstellung wurde Ende Mai eröffnet und ist noch bis zum 30. Januar 2011 zu sehen. Ausstellungsbegleitend gibt es ein Veranstaltungsprogramm (siehe unter “Termine”), außerdem museumspädagogische Führungen.


 

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