Am vergangen Freitag, den 18. Juni weihte der Konzern ungeachtet der Proteste von FischerInnen und NGOs sein Stahlwerk in der Bahia do Sepetiba im Bundesstaat Rio de Janeiro ein. Das Kommittee „Baía da Sepetiba pede Socorro“ wandte sich anlässlich der Eröffnung erneut an die Öffentlichkeit. In ihrem Schreiben fordert das Kommittee dass die Thyssen-Krupp-CSA für die Umweltschäden in der Region aufkommt und die durch die Aktivitäten zu Schaden gekommenen FischerInnen und AnwohnerInnen der Bucht zu entschädigen. Des weiteren fordert das Kommittee das Unternehmen auf, dieselben, weniger umweltschädlichen Technologie-Standards wie in Deutschland anzuwenden.