• Deutsch
  • Portugués
Home
Administrador
Impressum
Einloggen
Zuletzt eingestellt:
netzwerk
MV 2009
Por KoBra   
13 de January de 2010

Fluss – Recht – Leben!

Die Menschen am Rio São Francisco wehren sich nach wie vor gegen das Projekt der brasilianischen Regierung, Flusswasser abzuzweigen, um es vor allem für die Bewässerungslandwirtschaft nutzbar zu machen. Vom Widerstand gegen die Ableitung des Rio São Francisco berichten uns exklusiv unser voraussichtlicher Gast, der Bischof der Diözese Barra, Dom Luiz Cappio, in Begleitung von Andrea Zellhuber (CPT BA) und Ruben Siqueira (CPT BA) .
Die Bewegung in Brasilien verdient internationale Anerkennung – Wir freuen auf die Verleihung des Kant-Weltbürgerpreises an Dom Luiz Cappio, bei der wir live dabei sein werden.  
Wie haben wir den Widerstand unterstützt und was wollen wir noch erreichen? Der Vorstand und die Vernetzungsstelle geben einen Überblick über die Projektaktivitäten zum Rio São Francisco und zu weiteren Schwerpunkten: Die Menschen am Xingú organisieren sich gegen Megastaudämme, in Rio gibt es eine Bewegung gegen das Stahlwerk von Thyssen-Krupp.
Von Aktionen an den Flüssen bis zum Zuckerrohrmeer: Welche weiteren Themen in Brasilien brennen uns unter den Nägeln? Bei Kaffee & Co. diskutieren wir die Herausforderungen der Soliarbeit 2009.
Und wie setzen wir diese Herausforderungen um? In einer Medienwerkstatt entwickeln wir unsere Vernetzungsinstrumente weiter.


Bericht Fluss - Recht - Leben

Staudämme in Brasilien

Protokoll - Cafe Mundial

Protokoll - Mediawerkstatt

Protokoll - Themengruppen

Protokoll MV Teil I

Protokoll MV Teil II

 
< Anterior   Próximo >

Bankverbindung/Spende
Postbank Karlsruhe
BLZ 66010075,
Kto.-Nr. 301011-752

Kronenstraße 16a,
79100 Freiburg
0761 - 600 6926

Notícias

Ökoinstitut untersucht Erfolg von CDM

Das Ökoinstitut hat im Auftrag des WWF in einer Studie  den Erfolg von CDM (clean  development mechanism) Projekten an 900 Fallbeispielen untersucht und die CDM-Zertifizierer erneut als mangelhaft eingestuft. Die Gutachterorganisationen würden weiterhin von der UN schlecht bewertet.
CDM - Maßnahmen gelten als klimakompensiered, wenn sie als „zusätzlich“ zum bisherigen Emissionsminderungsprogramm eingestuft werden, und bringen damit CO2-Zertifikate für das durchführende Unternehmen. Diese können dann im Emissionshandel als erbrachte Klimaschutzleistung angerechnet werden. Genau diese Zusätzlichkeit lässt beantragte Projekte oft scheitern (in 7% aller Fälle), bei 57% der positiv begutachteten Projekte hat die UN Nachbesserungen gefordert.
Statt in Ausgleichprojekte zu investieren sollen die Industrieländer und Unternehmen besser ihre Reduktionsverpflichtungen im Inland erfüllen.
Grundsätzlich ist positiv zu bewerten, dass der CDM-Exekutivrat der UN ein Bewertungs- und Sanktionssystem für die Gutachterorganisationen entwickelt. Allerdings ist dieses System nach drei Jahren Entwicklung noch nicht einsatzfähig. Der WWF fordert deshalb vom CDM-Exekutivrat, beim nächsten Treffen Ende Juli im Bonn klare Regeln und strengere Prozeduren für die Gutachter zu beschließen und die Ergebnisse von Überprüfungen der Begutachtung zu veröffentlichen.

 

Bitterer Maniok: Ausstellung zu Indianischen Kulturen der Amazonasregion

Tipp für den Aufenthalt in Freiburg: Das Naturmuseum Freiburg zeigt eine Ausstellung “Bitterer Maniok”, die gemeinsam mit verschiedenen Gruppen aus dem EineWeltForum Freiburg e.V. erarbeitet wurde, darunter die Brasilieninitiative Freiburg, Caritas International, die Infostelle Peru, KoBra und das Regenwaldinstitut. Die Ausstellung wurde Ende Mai eröffnet und ist noch bis zum 30. Januar 2011 zu sehen. Ausstellungsbegleitend gibt es ein Veranstaltungsprogramm (siehe unter “Termine”), außerdem museumspädagogische Führungen.


 

Sie möchten über die Ereignisse in Brasilien auf dem Laufenden bleiben?
Dann abonnieren das Brasilicum!

Leia mais...
 
mitmachen
material
 
sem terra