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Politik/Wirtschaft
Brüderle in Brasilien auf Investitionsschau
Por Kirsten Bredenbeck   
02 de June de 2010
Ende April befand sich Wirtschaftminister Brüderle zusammen mit einer Wirtschaftsdelegation auf einer Reise in Brasilien. Der Minister wollte u.a. Investitionsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen ausloten. Dabei standen die Vorbereitungen für die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien und die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro im Mittelpunkt des Interesses. Aus diesem Anlass plant Brasilien Infrastrukturausgaben in Höhe von 40 Milliarden Euro in den Ausbau von Sportstädten, Straßen, Flughäfen, Eisenbahnverbindungen, Telekommunikationsnetzen und die sogenannte öffentliche Sicherheit. Bei diesen Investitionen sowie bei Ausgaben im Energie- (Kernkraft, Staudammbauten) und Rüstungsbereich malen sich deutsche Unternehmen Geschäftsmöglichkeiten aus. Konkret im Gespräch waren u.a. ein Hochgeschwindigkeitszug von Rio nach São Paulo, bei dem der ICE mit im Rennen ist - weitere Angebote gibt es aus Frankreich und Japan. Auch der Bau von Schutzbooten für Bohrinseln, bei denen ThyssenKrupp am Bieterverfahren beteiligt ist, war im Gespräch. Darüber hinaus plant die brasilianische Regierung den Bau von drei Fregatten für die Marine. Für die Aufträge in Höhe von 1,5 Mrd. Euro käme u.a. Blohm & Voss in Frage. Um die mehr als 1.000 deutschen Firmen in Brasilien zu unterstützen, soll zwischen Deutschland und Brasilien bis Ende des Jahres ein neues Steuerabkommen erzielt werden.
 
Strahlende Exporte
Por Kirsten Bredenbeck   
03 de February de 2010
Das Unternehmen Areva, an dem Siemens 34% der Anteile hält, bekommt die erste Hermes-Bürgschaft für einen Atomexport. Es geht dabei um das in Brasilien geplante Atomkraftwerk Angra 3, das in einem Erdbebengebiet im Bundesstaat Rio de Janeiro gebaut werden soll. Im Koalitionsvertrag hatten CDU und FDP die Umweltleitlinien für Hermes-Bürgschaften implizit abgeschafft, die seit 2001 Bürgschaften für Atomexporte ausschlossen. Die FDP-geführten Außen-, Wirtschafts- und Entwicklungsministerien befürworteten den Antrag, und am 27. Januar nickte der Haushaltsausschuss des Bundestages den Antrag ab. Mehrere Umweltorganisationen, darunter Ärzte gegen den Atomkrieg, Greenpeace, urgewald und die Deutsche Umwelthilfe, hatten sich zuvor sich in einem Brief an die Mitglieder des Bundestags-Haushaltsausschusses gewandt. Sie kritisierten, dass in Angra ein Druckwasserreaktor der sogenannten zweiten Generation errichtet werden soll, der "nach diesen Standards heute in Westeuropa nicht mehr durchsetzbar" wäre. Brasilien weigert sich zudem bis heute, das Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag zu unterzeichnen. Insofern verstoße die Bürgschaft gegen internationale Regeln, so die Organisationen in dem Brief. Im Vorfeld hatte die Umweltorganisation urgewald zudem eine kurzfristige Eilaktion gestartet, die sich an die Mitglieder des Haushaltsausschusses richtete. Im Rahmen ihrer neuen Kampagne: "Strahlende Exporte - Nicht mit uns!" wird sie das Thema weiter verfolgen und Lobbyarbeit machen. KoBra unterstützte Eilaktion und Kampagne.
 
Plínio de Arruda Sampaio: o candidato da Frente de Esquerda
Por Gislene Lima   
18 de November de 2009
Referência de luta pela reforma agrária no Brasil, o militante político, jurista e ex-deputado federal, Plínio de Arruda Sampaio deve ser indicado, em poucas semanas, como candidato à Presidência do Brasil nas eleições de 2010 pelo PSOL (Partido Socialismo e Liberdade).

Seu nome começou a ganhar força durante o II Congresso do PSOL, em agosto último, quando foi indicato como pré-candidato à Presidência pelo partido. O PSOL quer construir um programa para lutar contra os efeitos da crise econômica sobre os trabalhadores e pela unidade da esquerda socialista brasileira. Para isso, objetiva fazer uma política clara de alianças de classe com o PCB (Partido Comunista Brasileiro) e o PSTU (Partido Socialista dos Trabalhadores Unificados).

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Marina Silva - die Rückkehr der Utopie?
Por Gerhard Dilger, Neues Deutschland   
10 de September de 2009

Brasiliens ehemalige Umweltministerin durchkreuzt die Rechnung des Präsidenten

Bis Mitte 2008 war Marina Silva das Öko-Feigenblatt der brasilianischen Regierung. Nun will die frühere Gummizapferin als Präsidentschaftskandidatin der Grünen antreten - und durchkreuzt damit das machtpolitische Kalkül von Staatschef Lula da Silva.

Letzte Woche zelebrierte Brasiliens Präsident Luiz Inácio »Lula« da Silva den Beginn eines neuen Ölzeitalters für die südamerikanische Regionalmacht. Die riesigen Vorkommen vor der Atlantikküste, die der halbstaatliche Konzern Petrobras 2007 entdeckt hatte, sollen in den kommenden Jahrzehnten erschlossen und unter der Regie einer neuen Staatsfirma gefördert werden.

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Carta de Marina Silva para o PT
Por KoBra   
02 de September de 2009
A senadora Marina Silva já se desligou do PT. Em carta enviada na  
manhã desta quarta-feira, 19, ao presidente do partido, Ricardo  
Berzoini, a ex-seringueira e ex-ministra do Meio Ambiente comunicou a  
decisão:


“Brasília, 19 de agosto de 2009
Caro companheiro Ricardo Berzoini,
Tornou-se pública nas últimas semanas, tendo sido objeto de conversa  
fraterna entre nós, a reflexão política em que me encontro há algum  
tempo e que passou a exigir de mim definições, diante do convite do  
Partido Verde para uma construção programática capaz de apresentar ao  
Brasil um projeto nacional que expresse os conhecimentos, experiências  
e propostas voltados para um modelo de desenvolvimento em cujo cerne  
esteja a sustentabilidade ambiental, social e econômica.

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