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Weltsozialforen
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Ein Weltsozialforum auf Brasilianisch |
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Por KoBra
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25 de February de 2009 |
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Persönliche Eindrücke von Kim Weidenberg (FIAN) vom Weltsozialforum in Belém, 02. Februar 2009.
„Em breve“ - in Kürze - heißt in Brasilien so viel wie, setzt dich, nimm dir Zeit, denn nun folgt eine lange und ausführliche Rede. Ähnlich dem syrischen, “unter uns gesagt“, was die Einleitung einer möglichst breiten und lang anhaltenden Verbreitung von Gerüchten und Geschichten bedeutet, lieben es die viele BrasilianerInnen, ihre Meinung zu fast allen Themen kundzutun, zu begründen und mit vielen Gesten und Beispielen zu untermalen. Diese brasilianische Eigenheit war sicher nur eine der Herausforderungen auf dem Weltsozialforum für viele NordamerikanerInnen und EuropäerInnen, die aus dem Winter nach Belém bei 35 Grad und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit kamen. Im Verlaufe des Forums wurden sowohl bei den meisten EuropäerInnen als auch in der internationalen Presse die Stimmen und Beschwerden über das „chaotische und anarchische“ Weltsozialforum immer lauter. Alle hatten mit verschobenen, verlegten oder nicht-stattfindenden Veranstaltungen zu kämpfen. In einigen Räumen der beiden Universitäten herrschte sauna-ähnliches Klima, in den klimatisierten Räumen konnte jedoch mit Temperaturstürzen um bis zu 20 Grad gerechnet werden. Das führte in wenigen Tagen zu einer erheblichen Dezimierung der TeilnehmerInnenzahl wie auch der Zahl der VeranstalterInnen, die dann mit Grippe im Bett lagen. Schon alleine die Hin- und vor allem die Rückfahrt zu den beiden Orten war jeden Tag aufs Neue ein Kampf mit dem Ungewissen und eine Herausforderung an die schon arg strapazierte Gleichmut der TeilnehmerInnen. Natürlich hat sich die Stadt Belém und ihre Verwaltung Gedanken über die zusätzlichen 100.000 BesucherInnen gemacht. Belém hat im Alltag ca. 1.000 Busse täglich im Einsatz. Ab dem ersten Tag des Forum gab es dann 1.000 Busse, nur halt dreimal so voll. Auf der einzigen Straße, die zu den Universitäten führt, war ab 6:30 Uhr morgens bis 21:00 Uhr abends Stau, so dass auch die zahlreichen Taxis nicht schneller waren. Taxis ließen freilich mehr Platz für die Mitfahrenden und auch der Ort der Ankunft war einfacher zu bestimmen. Das war in den Bussen bei weitem nicht garantiert, trotz der vielen HelferInnen an der Bushaltestelle. Diese führten eigentlich nur zu einer weiteren Verwirrung, da die Auskünfte doch recht unterschiedlich waren. Mir passierte es, dass ich gebeten wurde, an der einen Haltestelle eine halbe Stunde auf einen Bus in die Richtung meines Orientationspunktes Shopping-Center Iguatemi zu warten. Als der Bus dann kam, war der Busfahrer aber ganz anderer Meinung und so fuhr er ohne mich. Nach einer weiteren halben Stunde fuhr ich dann eigensinnig mit dem Bus, auf dem Iguatemi stand. Ich konnte das Haus dann auch über 40 Minuten lang immer wieder von Ferne sehen, während die Kreise, die der Bus zog, anstatt enger zu werden immer weiter wurden. Gerade, als ich in einer mir völlig unbekannten Gegend aussteigen wollte, sagte der Fahrer, dass es nun nur noch 15 Minuten dauern würde, bis wir am Iguatemi ankämen. Was dann auch stimmte. Und so kam ich mit nur zweistündiger Verspätung an, was eigentlich gar nicht schlecht ist. Diese und andere Kleinigkeiten wie tropische Regengüsse haben sicher einige BesucherInnen überfordert.
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Rumo ao Fórum Social Mundial de 2009 |
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Por Sabrina Petry - Fundação Heinrich Böll
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05 de November de 2008 |
Dar visibilidade às questões amazônicas e permitir que as comunidades locais possam ouvir e serem ouvidas pelo resto do mundo. Essa é a grande expectativa para o Fórum Social Mundial de 2009, que acontece em Belém do Pará. “O fato de o fórum vir a ser realizado na Amazônia tem um significado enorme, pois é um pedaço do nosso país que nunca recebeu muita atenção”, afirma Ana Paula dos Santos Souza, coordenadora geral da Fundação Viver, Produzir e Preservar (movimento pelo desenvolvimento da Transamazônica e Xingu).
Os organizadores querem mostrar a Amazônia sob o ponto de vista de sua riqueza multicultural e biodiversidade, assim como a luta dos povos tradicionais para manter sua cultura, língua e identidade. Aldalice Otterloo, diretora geral da UNIPOP (Instituto Universidade Popular), e que participa do comitê de organização do fórum, também destaca que o encontro será palco importantíssimo para se discutir a disputa de projetos políticos sobre o acesso, uso e controle dos recursos naturais da Amazônia.
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Por KoBra
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07 de May de 2007 |
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Das Weltsozialforum der Globalisierungskritiker entstand in Brasilien als Gegengipfel zum Weltwirtschaftsforum in Davos. Kommen in dem Schweizer Kurort jährlich ein paar Staatsmänner und Topmanager zusammen, um die Lage der Welt zu erörtern, setzten die Initiatoren in Südamerika auf die Basis: Im ersten Jahr kamen 15.000 AktivistInnen ins brasilianische Porto Alegre, beim dritten Mal im Januar 2003 waren es schon 100.000 Menschen. Das vierte Weltsozialforum vom 16. bis 21. Januar 2004 fand mit ebenso vielen TeilnehmerInnen erstmals an einem anderen Ort, in Bombay, Indien, statt. Unter dem Motto «Eine andere Welt ist möglich» versammelten sich Mitglieder von Umwelt-, Menschenrechts- und Bauernbewegungen, von Frauen- und Anti-Rassismus-Initiativen. Es gab deutlich mehr Beteiligung aus verschiedenen asiatischen Ländern als in den Jahren zuvor, und die meisten TeilnehmerInnen waren aus Indien selbst. Afrika war dagegen, wie in den Jahren zuvor, stark unterrepräsentiert. Wichtige Themen waren 2003 der bevorstehende Irak-Krieg und die geplante Gesamtamerikanische Freihandelszone. In Bombay zeichneten sich neben Globalisierung, Imperialismus, Militarismus und Patriarchat die großen Blöcke Kastenwesen, religiöser Fanatismus und ethnische Konflikte ab. Das fünfte Weltsozialforum kehrte nach Porto Alegre und damit zu seinem Ursprung zurück, wo es bereits dreimal - 2001, 2002 und 2003 - stattfand, zuletzt mit über 100.000 TeilnehmerInnen. Themen u.a. waren die Verteidigung der Gemeingüter des Planeten und der Völker als Alternative zu ihrer Verwandlung in Waren und Kontrolle durch die transnationalen Unternehmen und die Verteidigung der Diversität, Pluralität und der Identitäten. Das sechste Weltsozialforum war im Gegensatz zu den Vorläufern ein dreigeteiltes Forum und fand in Bamako / Mali, Caracas / Venezuela und Karachi /Pakistan statt. Das siebte Weltsozialforum wird wieder ein zentrales sein. Es wird vom 20. bis 25. Januar 2007 in Nairobi / Kenia / Afrika stattfinden. Das Weltsozialforum versteht sich als Bewegung, feste Strukturen werden auf ein Minimum begrenzt. Ein Internationaler Rat mit mehr als 100 Mitgliedern trifft die wichtigsten Entscheidungen. Die Prinzipien der Toleranz, Gewaltfreiheit, Demokratie, Menschenrechte und Pluralismus sind in einer Charta festgelegt. Weltsozialforen Links |
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Regionalisierungsprozesse der Sozialforen |
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Por Kirsten Bredenbeck
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02 de February de 2004 |
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Bei der Regionalisierung des Weltsozialforums ist zu unterscheiden zwischen kontinentalen, regionalen, nationalen und lokalen Sozialforen. Daneben gibt es noch thematische Sozialforen z.B. zu den Themen Wasser, Gesundheit, Erziehung, Sozialrecht u.ä. |
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Reinkarnation in Bombay: Weltsozialforum 2004 |
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Por Kirsten Bredenbeck
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31 de January de 2004 |
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In diesem Jahr ging das Weltsozialforum (WSF) erstmals auf Reisen, nachdem es drei Jahre hintereinander in Porto Alegre stattgefunden hat. Etwa 100.000 Menschen, darunter rund 10.000 Delegierte aus dem Ausland, kamen vom 16.-21. Januar zum IV. Weltsozialforum in Bombay zusammen, um eine große Bandbreite globalisierungs-kritischer Themen zu diskutieren. Seine vierte Inkarnation hat das Gesicht des Forums verändert: die Zusammensetzung der Teilnehmenden war eine andere, neue Themen kamen hinzu und eine politisierte indische Weise der Organisation schaffte neue Rahmenbedingungen. Ungeklärt bleibt bislang, wie die Übersetzung des Weltsozialforums in weltweite politische Aktionen verbessert werden kann. Aber ist es wirklich dies, was das Herz des Weltsozialforums ausmacht? |
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