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Klagen gegen ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio
Geschrieben von Christian Russau   
Wednesday, 25. August 2010

Anwohner protestieren gegen Luftverschmutzung. Umweltamt verlangt Reduzierung der Produktion und droht Strafzahlungen an

Anwohner des Stahlwerks TKCSA von ThyssenKrupp in Santa Cruz, rund 70 Kilometer westlich des Stadtzentrums von Rio de Janeiro, beklagen sich über Luftverschmutzung seit Betriebsbeginn des Industriekomplexes Mitte dieses Jahres. Gegenüber der Zeitung Extra Globo berichteten die Anwohner unlängst über Hustenreiz und notwendige Krankenhausbesuche.

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Geldstrafe für ThyssenKrupp wegen Umweltverschmutzung
Geschrieben von Pulsar Brasil   
Tuesday, 24. August 2010
Das kürzlich fertig gestellte Stahlwerk TKCSA am Westrand der Stadt Rio de Janeiro ist wegen Umweltverschmutzung zu einer Geldstrafe von 1,8 Millionen Reais (umgerechnet 750.000 Euro) verurteilt worden. Anwohner klagen seit Wochen über Beschwerden aufgrund des Ausstoßes von gesundheitsschädlichen Substanzen und haben Klage wegen Umweltverbrechen eingereicht.


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Belo Monte nach der Vergabe der Baugenehmigung
Geschrieben von KoBra   
Wednesday, 18. August 2010
Nach einem juristischen Tauziehen wurde das Ergebnis der Versteigerung von Belo Monte vom 20. April Mitte Juni von Aneel, der Nationalen Agentur für elektrische Energie genehmigt. Das Konsortium Norte Energia kann nun formal mit der Auftragsvergabe beginnen. Die Regierung Lula hat es mit ihrem Vorzeigeprojekt eilig, so ging die Versteigerung in sieben Minuten über die Bühne, obwohl zeitgleich noch eine gerichtliche Verfügung vom Bundesgericht Altamira in der Luft hing.
Noch vor dem Bau wird bereits der Strom verteilt: Zehn Prozent gehen an die Selbst-Produzenten des Konsortiums (bislang ohne Richtlinien oder Preisvorgaben), 20 Prozent an große Unternehmen, die direkt vom Kraftwerksbetreiber kaufen und die restlichen 70 Prozent sollen über Händler und mit regulierten Verträgen laufen.

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"Hai des Jahres" für Siemens wegen seines Engagements bei Angra 3
Geschrieben von KoBra   
Friday, 25. June 2010

Mitte Mai bekam die Siemens AG vom Entschuldungsbündnis erlassjahr.de einen besonderen Preis verliehen: Der Negativpreis "Hai des Jahres" ging an den Konzern, der über die Tochtergesellschaft Areva NP am Weiterbau des Reaktors Angra 3 in Brasilien beteiligt ist. Der Reaktor erhält als erstes eine Hermes-Bürgschaft, nachdem Atomprojekte durch Schwarz-Gelb wieder für die Exportförderung zugelassen sind. Die Umweltprüfung für das Atomkraftwerk weist eklatante Schwachstellen auf. Zudem ist zu befürchten, dass die Auflagen aus dem Umweltgutachten nicht eingehalten werden. Siemens wollte den Preis nicht annehmen. Erlassjahr.de hat Postkarten, mit denen man dem Konzern zu dem Preis gratulieren kann.

 
Thyssen-Krupp weiht Stahlwerk ein
Geschrieben von KoBra   
Tuesday, 22. June 2010
Am vergangen Freitag, den 18. Juni weihte der Konzern ungeachtet der Proteste von FischerInnen und NGOs sein Stahlwerk in der Bahia do Sepetiba im Bundesstaat Rio de Janeiro ein. Das Kommittee „Baía da Sepetiba pede Socorro“ wandte sich anlässlich der Eröffnung erneut an die Öffentlichkeit. In ihrem Schreiben fordert das Kommittee dass die Thyssen-Krupp-CSA für die Umweltschäden in der Region aufkommt und die durch die Aktivitäten zu Schaden gekommenen FischerInnen und AnwohnerInnen der Bucht zu entschädigen. Des weiteren fordert das Kommittee das Unternehmen auf, dieselben, weniger umweltschädlichen Technologie-Standards wie in Deutschland anzuwenden.

Wir haben die Stellungnahme des Kommittees in portugiesischer Sprache auf unsere Website eingestellt. Außerdem findet ihr hier Links zu weiteren Berichten aus der Presse unterschiedlicher Couleur. 
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